Cornwall 2026 mit Edgar

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Elron666
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Re: Cornwall 2026 mit Edgar

Beitrag von Elron666 » Do 20. Aug 2026, 11:33

:P :lol: :lol: :lol: coole Bilder Froschi,
Essen ist wichtig... aber da hat ja jeder so seine Vorlieben und Geschmäcker... Bei Ulla und mir gibt es nie Marmelade, Nutella etc. bei uns gibt es immer Herzhaftes und Scharf... selbst zum Frühstück... Aber viel wichtiger ist dann schon gutes Bier... Denn auf gutes Essen kann man zum Teil verzichten für eine kurze Zeit, aber auf gutes Bier??? eher nein ;) Das Frühstück mit Speck und Rührei das kann sich wirklich sehen lassen...

Weiter so...

abgegrüsst
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schulz-liesten
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Re: Cornwall 2026 mit Edgar

Beitrag von schulz-liesten » Do 20. Aug 2026, 11:39

Sehr schöne Bilders.
Futtern geht bei mir auch immer :lol: :shock:
Bei Marmelade kommt dann die Frage ob ich denn krank sei :?

Gruß aus der Altmark
Ja,ich darf das :mrgreen:
Hier wird der Diesel noch mit viel Liebe verbrannt und das nicht zu wenig!!!

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Froschvater
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Re: Cornwall 2026 mit Edgar

Beitrag von Froschvater » Fr 21. Aug 2026, 09:41

Die Wiese oberhalb der Küste des Ärmelkanals sollte nun für zwei Nächte unser zu Hause sein. Folglich blieb Edgar an diesem Sonnabend mal stehen und konnte sich in Ruhe sonnen. An der Stelle sei unbedingt erwähnt, dass wir in den gesamten 3 Wochen unvorstellbar schönes Wetter hatten. Es hat insgesamt zweimal leicht geregnet - aber nur nachts. Es schien jeden Tag die Sonne und es war immer sehr warm, oft auch wirklich heiß.

Heute wanderten wieder auf dem Coast-Path einige Kilometer bis zum Lizzard Point.

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Die Küste Cornwalls bietet immer wieder schöne Anblicke. Es ist natürlich viel Steilküste, sagen wir mal 99%. Der übrige 1% sind diese oft auch abgelegenen Buchten mit Sandstrand.

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Der Lizzard Point - das ist wie schon erwähnt der südlichste Punkt der britischen Insel. Und hier gibt es natürlich von allem das "Südlichste": das Restaurant, das Eiscafé, den Souveniershop und natürlich den Parkplatz.

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Abends waren nicht im Pub und haben stattdessen die mitgebrachten Kartoffeln gebraten:

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Am Sonntag wurde es Zeit den Standort zu wechseln. Weiter ging es in Richtung Westen um dann im Laufe der kommenden Woche "Land's End" zu erreichen. Der Weg führte uns vorbei an einigen dieser herrlichen Badebuchten und Strände, die Cornwall ausmachen.
Zuerst ging es zur Kynance Cove ...

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Weiter zur Poldhu Cove ...

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Und schließlich zum Gunwalloe Beach ...

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Die Abendsonne bot hingegen ganz andere Anblicke. Unsere Fahrten durch die schmalen Straßen mit den hohen Hecken haben nicht nur am Lack sichtbare Spuren hinterlassen. Die Plexiglasfenster machen deutlich, wie eng es oft zuging.

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Und so ging der Tag vis-a-vis dem Meer dem Ende entgegen - links auf der Wiese der Edgar und recht das weite Meer.

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Re: Cornwall 2026 mit Edgar

Beitrag von Froschvater » Mi 26. Aug 2026, 09:00

Inzwischen war die zweite von drei Wochen unserer Reise angebrochen und wir näherten uns allmählich der Halbzeit. Der Montag fand wieder weniger auf der Straße als auf dem Wanderweg statt. Nach knapp 30 Kilometern mit Edgar erreichten wir bereits unseren vorgebuchten Campingplatz in der Stadt Penzance. Von der Lage her war dieser Platz eher einer der schlechtesten unserer Tour, weil er unweit der lauten Hauptstraße lag. Allerdings war es der ideale Ausgangspunkt für unsere Wanderung zum St Michael's Mount.

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Wer schon mal in Frankreich an der Ärmelküste war, der hat vielleicht den Mont-Saint-Michel gesehen. Der liegt quasi gegenüber des St Michael's Mount und glänzt mit einer verblüffenden Ähnlichkeit, wie ich finde.

https://maps.app.goo.gl/cvRwxVUVhCaHSi1K6


Wenn man genauer hinschaut, dann ist das Teil in England um Welten kleiner als der Klotz in Frankreich. In Frankreich kommt man quasi in eine kleine Stadt auf dem großen Berg, hier in England ist ein beschauliches Schloss auf einem Hügel.
Nun gut, wir waren jetzt in England und nicht in Frankreich ... und nahmen mit der Miniaturausführung Vorlieb. Die hat aber ein paar schöne Seiten.

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Bei Flut erreicht man die Burg nur mit dem Boot, wie es auch bei uns war. Mit der Ebbe kommt dann jedoch eine kleine Straße zum Vorschein, über die man dann sogar mit Fahrzeugen die Burg erreichen kann. Dies jedoch mit den Betriebsfahrzeugen der Verwaltung und nicht mit privaten PKW o.ä.

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Sehenswert ist die Burg und der umgebende Garten allemal, was auch die wirklich sehr vielen Touristen belegen.

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Der Besuch dieser Festung blieb auch unserer einziges Erlebnis an diesem Tag - zu Fuß waren das insgesamt 13 Kilometer.

Für den nächsten Tag hatte ich für uns zuerst den Besuch des kleinen Fischerortes Mousehole (zu gut deutsch Mauseloch) ganz in der Nähe rausgesucht. Die kurze Fahrt entlang der Küste ging schnell vorbei. Leider hatte der anvisierte Parkplatz am Ortseingang eine Höhenbeschränkung auf 2 Meter und kam so für uns nicht in Frage. Also fuhren wir weiter in den Ort hinein und hofften dort auf eine Parkgelegenheit. Diese gab es leider nicht, noch viel schlimmer wurden die Straßen immer enger und ich musste aufpassen, dass der Koffer vom Edgar oben nicht die Hauswände berührte. Schließlich fuhren wir einfach weiter in Richtung raus aus dem Ort. Fotos habe ich da irgendwie nicht gemacht ... als die Straße noch schmaler wurde und dazu links und/oder rechts Autos parkten. Silke hat dann auf der rechten Seite aufgepasst, und ich links, damit wir nirgendwo aneckten. Untenrum hat das gut geklappt. Oben irgendwie nicht:

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Wir sind da irgendwo heftig hängengeblieben und haben dabei die Ecke vom Dach hochgebogen. Das ist schon ein stabiles Stück Blech, hat aber dennoch nachgegeben. Die notdürftige Reparatur verlangte nach Werkzeug. Dies war zum Glück der einzige Moment auf der gesamten Tour, bei dem ich das Werkzeug ausgepackt habe.
Am Nachmittag war wieder der Coast Path dran, um das Minack Theater zu Fuß zu erreichen. Zunächst kamen wir bei dieser Wanderung wieder an einigen schönen Badebuchten vorbei.

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Das Theater im Stile unseres Harzer Bergtheater auf dem Hexentanzplatz im Harz war leider an dem Tag ausgebucht und man konnte es nur aus der Ferne erahnen. Hier hätte man im Vorfeld Karten bestellen müssen. Wieder etwas dazu gelernt!

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Gefahren sind wir heute nur 17km und übernachtet haben wir auf einer Parkplatzwiese gegen eine kleine Parkgebühr, dafür ohne jegliche Extras. Diese Möglichkeit haben wir während unserer Reise nur hier gesehen.

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Re: Cornwall 2026 mit Edgar

Beitrag von Froschvater » Fr 28. Aug 2026, 08:41

Bis zu unserem nächsten Übernachtungsplatz sollten wir eine historisch kurze Tagesetappe fahren: 5km!

Bei der Gelegenheit komme ich gern nochmal auf die Straßen in UK zurück. Im Schottland-Bericht hatte ich schon mal etwas darüber geschrieben. Das Straßen- und insbesondere Autobahnnetz ist bei weitem nicht so dicht wie bei uns in Deutschland. Und die Straßen sind in überwiegend eher schlechten Zustand. Der Asphalt ist oft sehr rauh, es gibt überall mehr oder weniger viele Schlaglöcher, abgesehen davon sind die Nebenstraßen immer sehr schmal. Die Autobahnen (Motorway) sind mit einem "M" gekennzeichnet, die größeren und wichtigeren Straßen mit einem "A". Dann gibt es noch die Nebenstraßen mit einem "B" und auch Straßen ohne Nomenklatur. Die Ziffern hinter den Buchstaben deuten auch den Ausbaugrad an: ein- und zweistellige Zahlen bedeuten eine gewisse Größe, drei- und vierstellige Zahlen kennzeichnen die wirklichen Nebenstraßen, die gern Einspurig (Single Road) sind.
In Deutschland schimpfen wir sehr gern über die ewigen Baustellen auf unseren Straßen. Der Engländer tut sich da leichter. Es gibt nur sehr wenige Baustellen. Auf unserer Reise haben wir bestenfalls ein paar Reparaturarbeiten gesehen. Echte Neubauprojekte blieben uns verborgen. Dabei wäre das an einigen Stellen echt wichtig: Es gibt große "A"-Straßen, die über lange Strecken vierspurig ausgebaut sind. Und dann plötzlich endet dieser Ausbau und es geht über 15 oder 20 km in Kolonne über schmale Straßen, wo sich LKW nicht begegnen können. Danach geht es vierspurig weiter. Hier hätte ich eine Baustelle für den Lückenschluss erwartet. Aber man sucht sie vergebens.
Da kann sich jeder überlegen, ob unsere vielen Baustellen gut sind oder das britische System ohne Baustellen.

Unsere kurze Fahrt an diesem Mittwoch brachte uns nach Land's End.

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Das ist der westlichste Punkt Englands, wobei zu bemerken ist, dass es nicht der westlichste Punkt der britischen Insel ist. Trotzdem ist es ein touristischer Hotspot, der viele Geschichten erzählen kann.

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Hier beginnen und enden viele Geschichten. Die unbekannteste Geschichte ist wahrscheinlich die der Seekabel. Unter anderem hat man von hier einige Seekabel für die Telegraphie verlegt. Das längste führte von hier bis nach Indien.
Von den Geschichten, die hier endeten, können Seefahrer einiges berichten.

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Hier zu sehen das deutsche Motorschiff "Mülheim". Es kam 2003 etwas vom Kurs ab und zerbrach an der felsigen Küste. Eine von hunderten Seefahrergeschichten, die hier ein Ende fanden.
Und irgendwie war es auch für uns ein kleines Ende - das Ende der Hinfahrt. Ab jetzt ging es wieder zurück in Richtung Osten und nach Hause.

Zuvor schauten wir uns noch die schöne Küste an, wie so oft zu Fuß auf dem Coast Path.

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Und an diesem Tag hatten wir das erste Mal während der Reise einen richtig schönen Sonnenuntergang:

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Auf dem kleinen Campingplatz blieben wir noch eine zweite Nacht. Warum?
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Re: Cornwall 2026 mit Edgar

Beitrag von Froschvater » Mo 31. Aug 2026, 11:13

Warum? Hier war es schön und auch etwas los.

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Der Campingplatzbetreiber fand unseren Edgar anfangs zu groß für seinen Platz. Die Höhe würde die anderen Camper womöglich verschrecken, sagte er.
Aber er wollte dann erstmal wissen wie alt Edgar ist, was war das früher, kommt das von den Russen ... und so? Beim quatschen wurde er dann superfreundlich und zeigte mir seine Old- und Youngtimer, die er in der Scheune hatte. Zuerst ein BMW M3 Cabrio E46 im Traumzustand. Und daneben dann einen Land Rover Defender von dem alten Modell, das letzte Baujahr. Der hatte nur 78 Meilen auf dem Tacho - vom Händler bis nach Hause. Seit dem steht er hier wie ladenneu. "Das ist meine Rente" sagt er - und wir durften uns auf seiner riesigen Wiese einen freien Platz aussuchen.

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Normalerweise steht man hier rechtwinklig zur Hecke. Wir durften anders stehen, damit wir vom Bett aus den Sonnenuntergang sehen konnten. Eine kleine Geste, die sehr treffend zur Freundlichkeit der Menschen hier in England passt.

Den zweiten Tag bei Land's End nutzten wir wieder für eine Wanderung auf dem Coast Path zur Sennen Cove. Das ist ein sehr beliebter Strand in einem kleinen Ort. Entsprechend der Beliebtheit gibt es hier neben allerlei Verköstigung auch Tauch- und Segelschulen. Wir waren nur etwas baden, bis uns die Sonne zuviel wurde.

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Das Touristencenter bei Land's End versucht auf vielfältige Art interessant zu sein. Seit diesem Jahr finden an jedem Dienstag und Donnerstag mit Einbruch der Dunkelheit ein Feuerwerk und eine Drohnenshow statt. Ich weiß nicht genau, wie groß der Ansturm war, ich denke es waren gut 5.000 Zuschauer dort. Vielleicht wären auch noch ein paar mehr gekommen, wenn das Feuerwerk nicht ausgefallen wäre. Wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr wurde es abgesagt und es flogen lediglich die beleuchteten Drohnen. Diese Flugshow wurde von passender Musik begleitet, was man auf dem Foto leider nicht sehen kann :-)

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Da es keinen Eintritt o.ä. kostet, hat sich auch niemand an dem reduzierten Programm gestört. Das passt zur allgemeinen Gelassenheit der Leute hier.
Am Freitag durfte Edgar wieder auf die Straße. In Richtung Norden entlang der Küste lagen kurze 20km vor uns. Eine kurze Fahrt, um dann wieder etwas mehr zu wandern. Natürlich auf dem Coast Path.

Zuerst fuhren wir aber noch zum Cape Cornwall, einer vorgelagerten Landzunge die vor allem für die Seefahrer wichtig ist.

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Weiter ging es zu einem provisorischen Campingplatz, den wir günstig über unsere Clubmitgliedschaft buchen konnten. Ein wirklich kleiner Platz, insgesamt waren 5 Camper hier.

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Mittags lagen wir am Strand in der Portheras Cove. Dieser Strand ist nur zu Fuß zu erreichen, wobei der Coast Path hier eher beschwerlich über Stock&Stein führt. Das Wasser und der Sand belohnen jedoch.

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Die Sonne zog ihren Kreis und wir weiter zu einer alten Zinnmine. Von diesen Minen gibt es in der Gegend eine ganze Reihe, wobei die allermeisten inzwischen stillgelegt sind. Wir haben nur eine intakte Mine gesehen. Von den alten Minen gibt es ein paar, die man besichtigen kann. Oder das, was davon übrig geblieben ist.

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Und der Freitag verabschiedete sich wieder mit letzten Sonnenstrahlen ...

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Re: Cornwall 2026 mit Edgar

Beitrag von Elron666 » Mo 31. Aug 2026, 12:15

Also ich bin schon erstaunt Frosch...
Im Gegensatz vieler Geschichten über das Wetter auf der Insel, sehe ich auf Euren Bilder immer blauen Himmel und Sonne...
Das gefällt mir sehr sehr gut, natürlich auch die Landschaft mit den Steilküsten und kleinen Buchten... wirklich sehr schön...

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Re: Cornwall 2026 mit Edgar

Beitrag von Froschvater » Di 1. Sep 2026, 09:52

Ja, Ronny, beim Wetter hatten wir wirklich phantastisches Glück. In den 3 Wochen hat es zweimal geregnet, beide Male nachts und auch nur sehr wenig. Das war sehr zu unserer Freude und hat natürlich insgesamt für beste Stimmung gesorgt.

Unsere Reise ging nun weiter in Richtung Norden entlang der Westküste in die Stadt St Ives. Das ist eine von den bekannten und beliebten Städten hier in Cornwall.

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Die Beliebtheit kommt auch daher, weil es hier mehrere Strände gibt, die St Ives zu einem Badeort machen. Bei schönen Wetter ist die Stadt sehr voll. Uns hat die Stadt mir ihren alten Häusern gut gefallen, wenngleich sie nur ein Wegziel war.

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Auch gibt es hier die bekannten Cornischen Pasties, die wir uns nicht entgehen lassen konnten.

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Nach 67km erreichten wir unseren Club-Camping-Platz, wo wir wieder für eine Nacht blieben.

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Der Sonntag machte seinem Namen nicht alle Ehre, es war mehr einen Schattentag. Einer von ganz wenigen Tagen ohne strahlend blauen Himmel, aber immerhin ohne Regen. Vor uns lagen nochmal 70km um ein letztes Mal an der Küste zu übernachten.
Auf dem Weg kamen wir noch in der Stadt Padstow vorbei, bekannt bei Rosamunde Pilcher Freunden. Hier ist das Prideaux Place, ein Herrenhaus mit großem Garten, welches in einer Vielzahl der Filme als Drehort diente.

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Leider kann man das Anwesen nur wochentags besichtigen, was ich vorher nicht wusste. Die Stadt Padstow ist ähnlich bekannt wie St Ives vom Vortag und auch immer gut besucht.

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Weiter entlang der Küste liegt der Ort Tintagel mit seinem bekannten Castle. Hier war King Arthur zu Gange und hat Geschichte geschrieben.
Das Schloss behielten wir uns für den nächsten Tag vor und schauten uns erstmal ganz in Ruhe den Ort an.

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Das King Arthurs Castle Hotel beeindruckt schon aus der Ferne. Es ist jedoch ein Blender. Das Hotel ist nicht ganz so alt, wie man glaubt. Es wurde erst 1899 fertig gestellt. Seine Lage oben auf dem Felsen der Steilküste mit dem wunderbaren Blick auf die See beeindruckt aber aus jedem Blickwinkel.

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Am Abend gönnten wir uns zum letzten Mal einen Besuch im Pub. Es gab wieder einen kleinen Imbiss und großes Bier.

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Über Nacht standen wir erneut auf so einem provisorischen Campingplatz, der nichts hatte, außer einer Wiese und eine Kasse des Vertrauens. Mit dem Blick auf das Meer hat uns das jedoch zufrieden gemacht.

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Zudem wir den restlichen Abend mit unseren Nachbarn verbrachten und dabei unsere Flasche Ouzo in freundlicher Runde leerten. Die Engländer fanden das absolut klasse.

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Re: Cornwall 2026 mit Edgar

Beitrag von Fritz » Di 1. Sep 2026, 17:34

Ach Mensch...herrliche Bilder...
Könnte den Walter packen und sofort losfahren...

Gruß - Fritz
Wer nicht anfängt - wird nicht fertig!

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